Immer mehr Unternehmen setzen auf wissenschaftsbasierte Klimaziele (SBTi)

Immer mehr Unternehmen setzen auf wissenschaftsbasierte Klimaziele (SBTi)

Was passiert eigentlich?

Die Science Based Targets initiative (SBTi) hilft Unternehmen weltweit, ihre Klimaziele an wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5 °C zu begrenzen. Die Initiative legt Standards fest, überprüft Zielsetzungen und sorgt für Transparenz bei der Umsetzung.

Mittlerweile beteiligen sich laut dem offiziellen SBTi-Dashboard mehr als 12.000 Unternehmen weltweit – über 9.700 davon haben bereits validierte Ziele. Damit ist die SBTi eine der größten globalen Klimainitiativen der Wirtschaft.

Warum das wichtig ist:

Viele Unternehmen verursachen den größten Teil ihrer Emissionen nicht direkt, sondern entlang der Wertschöpfungskette. Hier kommen die sogenannten Scope-Emissionen ins Spiel:

  • Scope 1: Direkte Emissionen aus eigenen Anlagen und Fahrzeugen.
  • Scope 2: Indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie (z. B. Strom oder Wärme).
  • Scope 3: Alle übrigen indirekten Emissionen entlang der Liefer- und Nutzungskette – oft über 80 % der Gesamtemissionen.

Gerade Scope 3 ist entscheidend: Hier entstehen Emissionen bei Lieferanten, Transport, Nutzung und Entsorgung von Produkten. Die SBTi verlangt deshalb, dass Unternehmen auch ihre Zulieferer in die Zielerreichung einbeziehen. Wenn ein Zulieferer also an ein SBTi-Unternehmen liefert, muss er selbst seine Emissionen offenlegen und reduzieren – ein Multiplikatoreffekt für den Klimaschutz.

Was wir konkret tun können:

Unternehmen können sich der SBTi anschließen und eigene wissenschaftsbasierte Klimaziele validieren lassen. Auch kleinere Firmen profitieren: Sie können durch die Teilnahme an Lieferketten großer SBTi-Unternehmen lernen, eigene Reduktionsstrategien zu entwickeln und Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen.

Für Kommunen, öffentliche Einrichtungen und Organisationen lohnt sich der Blick in das SBTi-Dashboard, um Vorreiter in ihrer Region zu identifizieren und Partnerschaften für klimafreundliche Beschaffung aufzubauen.

Quellen

Hinweise

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung eines KI-gestützten Recherchetools erstellt und anschließend redaktionell geprüft. Alle Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der Science Based Targets initiative.

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